Seit 1974 besteht die bekannteste und erfolgreichste Traditionself des
deutschen Fußballs. Mit dem Namensgeber Uwe Seeler und Wolfgang Overath als
Gründungsmitglieder stehen heute mehr als 60 ehemalige National- und
Bundesligaspieler im Aufgebot der Uwe Seeler Traditionself.

Uwe Seeler und Wolfgang Overath sowie der Initiator Werner Treimetten wollten mit der Traditionself eine Institution schaffen, in der die ehemaligen Fußballprofis weiterhin ihrer Berufung - dem Fußball - folgen können. Zudem sollten die großen Idole, anders als in ihren aktiven Zeiten, auch in der “Fußballprovinz”, abseits der Bundesligastandorte als Botschafter der Sportart Fußball auftreten. Sie sollten vor allem für die Fans “anfassbar” sein.
Dies ist in all den Jahren auch gelungen. Jährlich bestreitet die Uwe Seeler Traditionself zwischen 10 und 15 Spiele. Die Mannschaftsaufstellung wechselt dabei je nach Region und terminlicher Verfügbarkeit der Spieler.
Durchschnittlich besuchen ca. 1.500 Zuschauer die Freundschaftsspiele der Traditionself. Zahlreiche Spiele im Ausland - Brasilien, Mexiko, Guatemala, USA, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und Tschechien waren besondere Stationen der Mannschaft.
In Mexiko-City spielte die UWE SEELER TRADITIONSELF 1987 vor 95.000 begeisterten Zuschauern. Organisiert wurde das Benefizspiel für die Opfer der Erdbebenkatastrophe von der Volkswagen AG.
Auch in Deutschland wurden zahlreiche Freundschaftsspiele mit Benefizcharakter gespielt. So hat die UWE SEELER TRADITIONSELF z. B. Spiele für die Grubenopfer von Borken und die Hinterbliebenen der Flugzeugkatastrophe von Remscheid bestritten.
Jedes Jahr finden Benefizspiele statt, deren Erlöse z.B. den SOS Kinderdörfern oder der Mukoviszidose-Stifung sowie anderen namhaften Organisationen zur Verfügung gestellt werden.
Wo immer die UWE SEELER TRADITIONSELF aufläuft sind Mannschaft und
Management bemüht, Werbung für den Fußball zu machen. Begeisterung und
Freude am Fußball stehen im Mittelpunkt unseres Strebens. Eine Mannschaft
mit Idolen, ganz nah, zum anfassen und ein Beispiel für die jungen
Nachwuchsfußballer, das ist die UWE SEELER TRADITIONSELF.
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